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Lokales PZ
26.12.10 16:00 Uhr

Ein ,Wintermärchen‘ geht zu Ende

Von: Pegnitz-Zeitung

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Die Abenteuer von Schildkröte „Tranquilla Trampeltreu“, erzählt und mit Gitarre untermalt von Irmi Vollmuth, bildeten den Abschluss des Schnaittacher Wintermärchens in diesem Jahr. Foto: Jahn
Die Abenteuer von Schildkröte „Tranquilla Trampeltreu“, erzählt und mit Gitarre untermalt von Irmi Vollmuth, bildeten den Abschluss des Schnaittacher Wintermärchens in diesem Jahr. Foto: Jahn

SCHNAITTACH (gja) — Seit vier Jahren haben die Schnaittacher eine zauberhafte Adventsattraktion, die sich großer Beliebtheit erfreut. Alljährlich zur Adventszeit verwandeln verschiedene Geschäfts- und Privatleute Plätze, Straßen und Häuser in Schnaittach und den Ortsteilen in ein „Wintermärchen“. Mit Märchenerzählungen aus aller Welt, die ab Ende November jeden Tag an einem anderen Ort stattfinden, werden die Teilnehmer diesmal auf Weihnachten eingestimmt.

Initiatorin Irmi Vollmuth hatte zum Abschluss der Schnaittacher „Wintermärchen“ vor ihrem Haus mehrere Fackeln in den hohen Schnee gesteckt – schließlich sollten alle Besucher, und vor allem viele Kinder, den Weg zur letzten Märchenstunde finden, wo sich alles um die beharrliche Schildkröte „Tranquilla Trampeltreu“ drehte. Wie an den anderen 26 Erzählorten war alles bestens vorbereitet: Dampfender Glühwein und Kinderpunsch sowie Plätzchen und Lebkuchen warteten darauf, bei Kerzenschein verteilt zu werden.

Irmi Vollmuth findet es „einfach wunderbar“, wenn Jung und Alt gleichermaßen teilnehmen, denn „für Märchen ist man nie zu alt“. Nachbarn und Bekannte trafen sich in zwangloser Runde, pflegten die Gemeinschaft und knüpften so auch neue Freundschaften und die Kinder lauschten gespannt den teilweise unbekannten Märchen – von der häufig zitierten Hektik vor Weihnachten fehlte jede Spur.

Seit dem 29. November durften die Schnaittacher allabendlich gespannt sein, welches Märchen sie erwartete. Oftmals begegneten sich an den Treffpunkten die gleichen Gesichter und zum Abschied hieß es nicht selten: „Tschüs, bis morgen“. Den jeweiligen Akteuren blieb es überlassen, die Märchenfenster ganz nach ihrem Geschmack zu gestalten.

Täglich gab es eine neue Überraschung, den Anfang machte das „Dornröschen“ im Blauen Malerhaus in der Birkensteingasse. Einen „Wunschpunsch“ gab es bei der Familie Dobbert in der Eichelbergstraße in Untersdorf und die Familie Hye in Rabenshof erzählte das norwegische Märchen „Der weiße Bär Valomon“. Und bei der Familie Korb im Schwanenweg unterstützte „Die kleine Schneeflocke“ tüchtig den Winter. Das bewegende Märchen „Sterntaler“ stand bei der Tagespflege in der Erlanger Straße im Mittelpunkt.

Die beiden Balladen „Die Bürgschaft“ und „Das Riesenspielzeug“ waren im Hexenstübchen in Grossbellhofen zu hören. In der Marienapotheke am Marktplatz faszinierte die Geschichte „Vom Jungen, der sich vor nichts fürchtete“. Was „Der eigensinnige Elefant“ so alles treibt, war von „Das kleine Paradies“ in Hedersdorf zu erfahren. „Die Oma-Lüge“ entlarvte die Familie Wolfermann in Kirchröttenbach. Seine Heldentaten erzählte „Das tapfere Schneiderlein“ bei der Familie Weber am Dorfplatz in Untersdorf. Aus Russland kamen „Pasteten im Schnee“ in den Evangelischen Kindergarten und die Wintergeschichte „Schlaf gut, kleiner Bär“ erfreute im Katholischen Kindergarten. Die Familie Brons in Osternohe erzählte vom „Weihnachtsbaum der zu früh war“ und „Vom Lämmlein, das in der Weihnachtszeit wieder gefunden“ das Cafe Lehmeier am Marktplatz.

„Wie das Christkind aus der Krippe verschwand“ erfuhren die Kinder von Andrea Lipka im Tausendschön in der Badstraße und eine winterliche Mäuse-Geschichte über „Frederic“ erzählte die Familie Weber in Freiröttenbach. Die Erdgeisterchen-Geschichte „Das Grüffel-Kind“ war bei Familie Müller-Maul im Kersbacher Weg zu hören und „Das Glöckchen“ bei Familie Biasin im Lupinenweg. Über „Leemina“ berichtete der Naturkostladen an der katholische Kirche und die „Hirtensuche nach dem Stern“ übernahm die Familie Meinl-Schmidt am Oberen Krankenhausweg. In Silvias Blumenstube in der Nürnberger Straße war „Varenka“ zu Gast und „Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen“ entzündete bei der Familie Bergmann-Wollny in der Äußeren Grabenstraße seine Hölzchen. Bei Familie Schmude im Schlosshof in Hedersdorf klopfte es „bei Wanja in der Nacht“ und das Schicksal von Schneewittchen beeindruckte alle Kinder bei Familie Rüffler am Oberen Krankenhausweg.

Den Abschluss bildete am Heiligen Abend ein Kindergottesdienst in den Kirchen.




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