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Sport PZ
27.09.09 22:43 Uhr

Coup beim Favoriten

Von: Pegnitz-Zeitung

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Schwaiger Zweitliga-Volleyballer siegen in Delitzsch 3:2

DELITZSCH (lap) - Solch ein gewichtiges Gepäckstück luden sie gegen 22.15 Uhr gerne in den Bus, die Zweitliga-Volleyballer des SV Schwaig: Mit einem umjubelten 3:2, dem zweiten Auswärtssieg in Folge und dem ersten der Saison gegen einen Tabellenhöheren kehrten die Schützlinge von Trainer Milan Maric zurück. Nördlich von Leipzig sahen rund 150 Zuschauer einen eher unerwarteten Sieg beim Spitzenreiter Gymnasialer Sportverein Ehrenberg Delitzsch (GSVE).

Wer nach der 0:3-Niederlage gegen VC Gotha auf eine ebensolche Schlappe beim GSVE gewettet hatte, ließ sich aus Schwaiger Sicht gerne belehren. Mit 27:25 und 25:22 führten die mittelfränkischen Männer-Top-Volleyballer sogar 2:0, bevor sich der Tabellenführer fing und einen Gang zulegte: Die Schwaiger mussten die Sätze drei und vier mit 18:25 und 17:25 dem Schlendrian opfern.

Zuspieler Dominik Egerer, Christian Schwabe, Frank Meyer, Michael Temme, Hans-Peter Nürnberger und Benjamin Kucera bildeten die Stammformation, die den ungeschlagenen Favoriten dann doch ärgerte. Noch nicht hervorgehoben: Jonas Ickerott, der sich von seiner schlechten Leistung gegen Gotha prächtig erholt hatte und sich von seiner besten Seite zeigte.

Allerdings fanden – nach zehnminütiger Pause, die nach dem zweiten Satz erlaubt ist – die Sachsen besser zurück ins Geschehen. Zudem sich SVS-Libero Kucera im dritten Durchgang nach dem 1:3 und 2:6 vom 14:14 bis zum 14:19 nicht mit Ruhm bekleckerte und einige Schiedsrichter-Pfiffe sehr umstritten waren. Erst recht nach dem auch noch verlorenen vierten Satz musste der länderspielerfahrene Schwaiger Coach Milan Maric bei seinen Mannen lautstark Konzentration anmahnen; Michael Tuchscherer wurde taktisch eingewechselt.

Zwei Matchbälle abgewehrt

Nötig war´s, denn die Delitzscher planten, den Abend spannend zu gestalten. Beim 13:14 und 14:15 hatten sie zwei Matchbälle im entscheidenden Fünftel. Doch ein tadelloser Ickerott konnte zum 14:14, ein SVS-Doppelblock zum 15:15 egalisieren – bevor schlussendlich eine gelungene Mauer von Niels Temme den 17:15-, respektive 3:2-Erfolg besiegelte.

Nach 116 Minuten Netto-Spielzeit war ein mitreißendes Netztreffen beendet. Dieses verleiht den Schwaigern sicherlich Flügel fürs kommende Heimspiel am 3. Oktober um 19.30 Uhr gegen Tabellenschlusslicht FT Freiburg. Die steckten ihre dritte Niederlage ein – und der SVS wird damit zurecht kommen müssen, erstmals in der noch jungen Saison Favoritenlast zu tragen. Aber solch ein Pfund wuchteten die Schwaiger ja schon Samstag Nacht nach Hause. Gerne sogar.




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