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18.11.10 17:23 Uhr

Lauf als Kulisse für einen Kinofilm

Von: Pegnitz-Zeitung

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Links: Elmar Wepper spielt die Hauptrolle in „Dreiviertelmond“ – hier stärkt er sich am Catering-Wagen gerade für einen langen Arbeitstag in Lauf. Rechts: Das Wetter hat bei den Dreharbeiten nicht mitgespielt. Vor dem Haus in der Hardtstraße parkt das Taxi, das Wepper als Hartmut Mackowiak fährt.Fotos: Krieger
Elmar Wepper spielt die Hauptrolle in „Dreiviertelmond“ – hier stärkt er sich am Catering-Wagen gerade für einen langen Arbeitstag in Lauf. Foto: Krieger

LAUF (ik) — Lauf ist für fünf Tage Schauplatz eines Kinofilms: In einem Haus in der Hardtstraße wird seit gestern der Streifen „Dreiviertelmond“ (Regie: Christian Zübert) mit Elmar Wepper in der Hauptrolle gedreht. Der Kinostart ist für Herbst 2011 geplant.

Wepper spielt den Nürnberger Taxifahrer Hartmut Mackowiak, dessen Frau ihn nach 30 Jahren Ehe verlässt. Für Mackowiak bricht eine Welt zusammen. Durch Zufall lernt er am Flughafen die Türkin Gülen mit ihrer Tochter Hayat kennen. Das Mädchen stellt sein ganzes Leben auf den Kopf, denn es wird von seiner Mutter verlassen und heftet sich an die Fersen des grantigen alten Mannes, der die Sechsjährige nach einigen Wendungen bei sich aufnimmt. Neben Elmar Wepper haben auch Kabarettist Bernd Regenauer und der fränkische Schauspieler Stefan Kügel Rollen in dem Streifen.

Nach über 20 Drehtagen an verschiedenen Orten in Nürnberg ist die Filmcrew nun für fünf Tage in Lauf. Hier ist im Film das Wohnhaus des Taxifahrers angesiedelt, in dem er nach dem Auszug seiner Frau alleine lebt und in dem sich wichtige Szenen in der Annäherung zwischen Wepper alias Mackowiak und Hayat (Mercan Türkoglu) abspielen. Lauf als Stadt kommt darin allerdings nicht vor: Im fertigen Streifen wird das Haus als ein Haus in einem Nürnberger Vorort erkennbar sein.

Das Filmteam ist mit mehr als 35 Mitarbeitern, Wohnwagen, einem Versorgungskiosk und jeder Menge Technik angereist, um hier bis Mittwoch kommender Woche Außen- und Innenaufnahmen zu drehen. Dazu muss die Hardtstraße immer wieder für kurze Zeit gesperrt werden. Das leer stehende, zum Teil noch möblierte Haus aus den 70er Jahren wurde von der Crew angemietet und mit zusätzlichen Requisiten ausgestattet, die die Lebenswelt des 65-jährigen Eigenbrötlers widerspiegeln.

So parkt etwa das Taxi von Machowiak vor der Tür – das Münchner Kennzeichen wurde am Morgen noch schnell durch ein Nürnberger Kennzeichen ersetzt. Und auch Gartenzaun und Klingelschild sind Attrappe: Bis Mittwoch wohnt in der Hardtstraße 18 nun die Familie Mackowiak, die neugierige Nachbarin ist eine Komparsin. Die echten Nachbarn beobachten zur Freude der Crew des Geschehen aus der Distanz.

Auch wenn der Streifen im Herbst spielt und melancholisches Wetter durchaus gefragt ist: Etwas weniger Nass hätte sich das Team schon gewünscht, denn der Dauerregen gestern behinderte die Dreharbeiten doch erheblich, zumal am Vormittag nur Außenaufnahmen anstanden. Profi Elmar Wepper und seine Kollegen ließen sich davon allerdings nicht beirren, nach Stärkung am eigenen Kiosk (zum Frühstück Rührei, mittags Kalbsrollbraten) ging es den ganzen Tag durch bis in den Abend hinein.

Kommenden Mittwoch ist noch eine große Abschiedsfeier in Lauf geplant, dann geht es weiter zum Dreh nach Istanbul.




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